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| Geschrieben von: Webredaktion |
| Montag, den 19. Januar 2009 um 19:41 Uhr |
Inhalt:Einleitung
Wasserball ist kinderleichtDas sinnvolles Einstiegsalter für den gesunden und preiswerten Mannschaftssport liegt bei acht bis zehn Jahren.
Was ist Wasserball? - Wasserball ist ein Mannschaftsspiel im Wasser für Männer und Frauen bei dem die Spieler zweier Mannschaften versuchen, durch geschicktes Abspielen und Freischwimmen den Ball in das gegnerische Tor zu werfen. Ziel des Spieles ist es, mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Die Mannschaft mit den meisten anerkannten Toren wird als Sieger betrachtet. Eine Mannschaft besteht aus insgesamt 13 Spielern, von denen sich jeweils sieben im Wasser befinden, davon ein Torwart. Zum Ursprung des Wasserballspiels gibt es verschiedene Entstehungsgeschichten. Eine Variante, wonach sich die Sportart Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer Art "Rugby im Wasser" entwickelte, dass in den Flüssen und Seen Englands gespielt wurde. Von den Engländern wurde es "polo" ausgesprochen und mit "water polo" sowohl der Ball wie auch das Spiel bezeichnet. Gelegentlich dienten verankerte Ruderbote als Tore, in die der Ball abgelegt werden musste. Stupides Schwimmtraining, das so genannte "Kacheln zählen", lässt viele Talente schnell abstumpfen. Wer dann früh, an seine sportlichen Grenzen stößt, der sucht nach Abwechslung und landet beim Wasserball. Das Beherrschen des Bruststils ist erste Voraussetzung, Kenntnisse im Kraul sind hilfreich. Für´s Wasserballspiel sind beide Stilarten wichtig - das Kraulen für die schnelle Fortbewegung im Wasser, Brustschwimmen für den Auftrieb. "Brustschwimmer" beherrschen schon die Beingrätsche. Wer bis dahin nur Kraulen trainiert hat, lernt das nur noch sehr schwer", weiß Bönisch. Wasserball erfordert eine komplexe Bewegungskoordination - beim Torschuss von den Zehen- bis zu den Fingerspitzen. Das ideale Einstiegsalter liegt bei acht bis zehn Jahren. "Wer schwimmen kann, spielt schnell in einer Mannschaft", sagt Olaf Becker, der Wasserballwart des SV Hagen 94. Das gilt im Übrigen auch für Mädchen. In der D- und C-Jugend, teilweise auch später sind gemischte Teams keine Ausnahme mehr. Zwei Trainingseinheiten pro Woche sollten es schon sein, rät Bönisch. Zusätzliches Krafttraining, Laufen und Gymnastik beugen Verletzungen vor. Apropos: Auch wenn der Sport der harten Kerle mit ihren kraftstrotzenden Körpern bisweilen anders wirkt, muss ängstlichen Eltern nicht bange sein. "Die Verletzungsgefahr tendiert gegen null", versichert Becker. Becker muss lange überlegen, dann sagt er über seine Laufbahn im Wasserball: "Verletzungen, wie es beim Handball oder Fußball an der Tagesordnung sind, hatte ich nie". Das Wasser wirkt wie ein Puffer, es dämpft die schnellen Bewegungen. Zuweilen treten Schulterschmerzen auf - "als Folge von einseitigen Training", wie Bönisch weiß. So gesehen ist das Gefährlichste am Wasserball der Heimweg - weil man sich mit feuchten Haaren leicht erkältet. Einen gelegentlichen Schnupfen wiegen die gesundheitlichen Vorteile aber auf. "Im Wasser ist die Belastung für die Gelenke unschädlich. Außerdem kräftigt das Schwimmen den gesamten Bewegungsapparat, und Haltungsschäden lassen sich auch verbessern, preist Bönisch die Vorzüge des Wasserballsports. Also Badehose einpacken - Kappen (mit Ohrenschutz) und Bälle stellen die Vereine. Interessierte sind herzlich zu einem "Schnuppertraining" eingeladen. Brustschwimmen sollte allerdings beherrscht werden. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. März 2009 um 11:57 Uhr |


