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Verein - Chronik
Geschrieben von: Webredaktion   
Sonntag, den 18. Januar 2009 um 20:21 Uhr

Inhalt:

11. November 1894
1899 und 1901
22. Juni 1900
14. Juni 1909
1919
1928
1929
20er und 30er Jahre
1929 und 1933
August 1935
1936
1937
1938
1945
1946
1948
1949
1956
1958
Die 60er Jahre
1970
1971
Januar 1973
Februar 1974
Oktober 1975
März 1976
Januar 1977
1978
1979
1980
1981
1982
1983
1982 und 1983
1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
1993
1995
1996

In den ersten Jahren sah es der Verein als dringende Aufgabe, Schwimmen, Rettungsschwimmen und Lebensrettung zu lehren. Vereinsinterne Wettkämpfe, so wie Lenne-, Ruhr- und Rheinschwimmen wurden durchgeführt.

 

11. November 1894

Das erste interne Schwimmfest in der Hagener Halle findet statt.

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1899 und 1901

Es mussten im Rhein bei "Quer durch Köln" 7,5 bis 10 Kilometer zurückgelegt werden.

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22. Juni 1900

Der Verein nahm am Bundesschwimmfest in Witten teil, verbunden mit Massenvorführungen in der Ruhr vor Tausenden von Zuschauern.

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14. Juli 1909

Bezeichnend für die Zeit vor dem ersten Weltkrieg 1914 bis 1918 ist die Tatsache, dass erst 15 Jahre nach Gründung des Vereins die Damenabteilung aus der Taufe gehoben wurde, die Abteilung also, die in der langen Geschichte des Vereins später die größten sportlichen Erfolge errang.

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1919

Der erste Weltkrieg unterbrach also auch bei unserem Verein die sportliche Entwicklung abrupt. Umso erstaunlicher war es, dass aus Anlass des 25 jährigen Bestehens, wieder eine sportliche Jubiläumsveranstaltung durchgeführt werden konnte. In den folgenden Jahren nahm der Verein an Stärke zu. Unsere Schwimmer und Wasserballer waren wieder geachtete Gegner geworden.

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1928

Nach der Olympiade in Amsterdam nahmen deutsche Teilnehmer der Spiele, u.a. die Olympiasiegerin über 200m Brust, Hilde Schader und der Meister und Rekordhalter über 100m Rücken, Ernst Küppers aus Viersen, an einer Großveranstaltung in der alten Schwimmhalle an der Volme, wo heute das Parkhochhaus Volme-Galerie steht, teil.

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1929

Ziemlich stark musste der Verein sich schon fühlen, als er den renommierten holländischen Schwimmklub "Zian den Haag" zu einem Klubkampf nach Hagen verpflichtete. Nach spannenden Kämpfen endete er unentschieden. Das abschließende Wasserballspiel gewannen wir in der Besetzung: Kind, Berghaus, Lehning, Arndt und Trepper mit 7 : 6. Dazu schrieb der Chronist in der Festzeitschrift zum 75. Jubiläum u. a.: "Arndt und Trepper? Waren das dieselben Spieler, die noch in den 50er Jahren in der ersten Mannschaft spielten"? Jawohl, 25 Jahre später gehörten sie noch immer zur ersten Mannschaft und waren beispielhaft für viele, die nach ihnen kamen.

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20er und 30er Jahre

Vereinsbestzeiten, die erzielt wurden und erwähnenswert sind: Hans Giese über 100m Kraul in 1:03 Minuten. Edmund Lihning über 100m Rücken in 1:16 Minuten. Werner Wirtz u. Willy Weyer über 200m Brust zwischen 2:56 und 3:00 Minuten. Walter Schlüter über 100m Brust in 1:18 Minuten.
Bei den Damen waren in den 20er Jahren keine besonderen Leistungen zu verzeichnen. Erst Anfang der 30er Jahre wurden die Talente bei Inge Giese und Fine Nordhausen entdeckt. Das änderte sich jedoch, als Fritz Sturm das Training übernahm und recht bald eine den Männern ebenbürtige Damenmannschaft mit den Vorgenannten, mit Traude Setzer, Ruth Köster, Irma Lumme, den Geschwistern Schneider, Elisabeth Beyer und anderen zur Seite stellte. Während die Wasserballer in den 20er Jahren auf die Spieler Berninghaus, Kind, Storck, Großekämper, Dickertmann, Lehning J. und W. Arndt und Trepper, alle der Jugend kaum entwachsen, zurückgreifen konnten, stellten diese auch in den 30er Jahren den Stamm. Lediglich die "Jugendlichen" W. Weyer und W. Böhle wurden dem Kader zugeführt.

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1929 und 1933

Trotz der Wirtschaftskrise konnte der Verein seine Betriebsamkeit mit kleinen Einschränkungen nur durch persönliche Opferbereitschaft seiner Mitglieder weiterführen. In dieser Zeit verstärkte er die Wettkampfmannschaft durch Zuführung seines eigenen Nachwuchses. H. Neumann, die Brüder Schlachta, O. Asbeck, H. Trütschel, W. Schlüter, W. Weyer, H. Strang und W. Böhle, sowie die Damen Traude Setzer, Fine Nordhausen, Inge Giese und Irma Lumme, ließen von sich hören. Von da an bis zum Ausbruch des Krieges fanden zahlreiche Klubkämpfe statt. Wasserballspiele gehören jeweils mit ins Programm.

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August 1935

Gewinn der Ehrengabe des Märkischen Turnkreises.

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1936

Zweiter Sieger bei den Gaumeisterschaften in Bielefeld in der Lagenstaffel der Männer. Die Bezirksmeisterschaften in Iserlohn brachten folgende Ergebnisse: 1. Sieger wurden: Fine Nordhausen 200m Brust, Werner Wirtz 200m Brust, Edmund Lehning 100m Rücken, Fine Nordhausen 400m Kraul, E.W. Busch 200m Brust männliche Jugend und Wille Klug im Springen.

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1937

Höhepunkt aller sportlichen Veranstaltungen der 30er Jahre war die Durchführung des internationalen Klubkampfes gegen den südenglischen "Shivers Swimming Club" aus Brighton-Hove. Dazu hatten wir auch die deutschen Springermeister Gerda Daumerlang und Jonny Weiß aus Dresden für die Vorführung ihrer Leistungen eingeladen. Den Wettkampf konnten die Engländer knapp für sich entschieden.
Bei den Kreismeisterschaften in Unna wurden 1. Sieger: Hans Trütschel über 200m Brust und E.W. Busch über 100m Brust.

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1938

Hervorragende Gewinnerin der deutschen Stromschwimm-Meisterschaft wurde Fine Nordhausen beim traditionellen Rennen "Quer durch Köln" im Rhein.

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1945

Die im holländischen Hilversum geborene und 1945 als Deutsche von holländischen Behörden ausgewiesene Erna Wethelle siedelte sich mit ihren Eltern in Haspe. Sie war deutsche Rekordhalterin über 100m Rücken und schloss sich, weil sie mit Illa Hornung bekannt war, unserem Verein an. Mit Erna, Ulla Illa besaß der Verein nunmehr eine Lagenstaffel, die zu berechtigten Hoffnungen auf vordere Plätze bei Meisterschaften Anlass gab.
Nach dem Zusammenbruch der Wasserball-Vorkriegsmannschaft fanden sich vom Stamm nach und nach die Veteranen H. Trpper, J. Arndt, W. Wirtz, W. Weyer und W. Böhle wieder ein. Sie versuchten, den Wasserballsport in Gang zu bringen. Durch den Einbau jüngerer Leute gelang das und der Spielbetrieb konnte anlaufen. Wir beteiligten uns an Turnier- und Meisterschaftsspielen und erreichten in der Bezirklasse Südwestfalen gute Plätze.

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1946

Nachdem Illa Hornung Westdeutsche Meisterin über 100m Kraul wurde, holte sich die Lagenstaffel auf den Deutschen Meisterschaften 1947 in Frankfurt a. M. den begehrten Titel. Erna Westhelle belegte hier über 100m Rücken den 2. Platz hinter Gertrud Herrbruck aus Pirmasens.

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1948

Die gleiche Mannschaft verteidigte ihren Titel auf den Deutschen Meisterschaften in Rheydt. Erna Westhelle revanchierte sich für ihre Niederlage aus dem vorherigen Jahre und wurde wieder Meisterin.

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1949

Illa Horn (Hornung) wurde Westdeutsche Meisterin über 100m Kraul.

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1956

Als Kraul-Sprinter erreichte Heinz Buchholz den Endlauf der Deutschen Meisterschaft. Über 100m Kraul wurde er Westdeutscher Jugendmeister.
Alfred Medizycki, "Zicki" wie er genannt wird, kam vom "S.B. Schwaben Stuttgart" zu uns und war als Mitglied der Olympia-Kernmannschaft schon ein geeigneter Trainer. Bald machten die alten Vorkriegsmänner Schluss und eine junge Mannschaft, zusammengestellt und geformt von "Zicki", bereitete sich auf höhere Ziele vor. Ganz junge Mädchen schwammen sich in dieser Zeit in den Vordergrund. Es tauchten Namen auf wie: Heidrun Schröder, Brigitte und Dagmar Treppe, Heidi Kirschner.

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1958

Nach einigen erfolgreichen Jahren im Wasserball schafften wir den Aufstieg in die Landesliga. Leider war die Freude darüber nur von kurzer Dauer. Einberufungen zur Bundeswehr, so wie Abgänge einiger Spieler infolge beruflicher Veränderungen ließen die Mannschaft wieder auseinander fallen.

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Die 60er Jahre

Heinz Buchholz setzt für Hagen neue Maßstäbe. Er schwimmt die 100m Kraul in 0:58,7 Minuten. Die 4 x 200m Bruststaffel der Damen gewann souverän die Bezirksmeisterschaft.
Immerhin einen beachtlichen 2. Platz erzielten die Schwimmerinnen Doris Kirschner, Susanne Schlicht, Sieghild Brehmer und Hannelore Leimdecker bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund. Bärbel Lollert gesellte sich dazu. Mit ihrer Freundin Doris Kirschner erschwimmt sie manchen Sieg. Die Reihen füllten sich weiter auf zu einer schlagkräftigen Mannschaft mit Namen wie: Annegret Makrutzki, Ruth Lüchtemeier, Ingrid und Elke Grabinski, Barbara und Elke Witte, Doris Fülling und Gertrud Galauner.

60er
60er60er

In der männlichen Wettkampfmannschaft hatte sich inzwischen Herbert Jellinghaus nach vorn geschwommen. Zu ihm gehören so bewährte Wettkämpfer wie Schlupper, Heine und Grundmann. Eine neue Mannschaft formt sich mit Norbert Schoop, Gerd Rudzinski und Wolfgang Kirschner.

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1970

Die Wasserballer befinden sich in deutlichem Aufwärtstrend; ihre Siegesserie bricht erst im Januar 1971 nach tumultartigen Szenen im Spiel gegen Lünen.

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1971

Nach 22 Jahren (!) bricht Thomas Wortmann den Stadtrekord über 200m Brust in 2:44,8 Minuten.

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Januar 1973

Das talentierte Geschwisterpaar Marion und Volker Küchler macht mit den ersten Deutschen Altersklassenrekorden auf sich aufmerksam; Marion schwimmt mit 9 Jahren im Dortmunder Südbad die 800m Freistil in 14:27,0 Minuten und ihr Bruder Volker drückt den Deutschen Jahresrekord für 12 Jährige über 1500m Freistil auf 21:53,0 Minuten.
Die Wasserballer sind Winterrundenmeister der Südwestfalenliga und ihnen gelingt im gleichen Jahr der Aufstieg in die Landesliga. Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen in Schwäbisch-Gmünd holte Marion Küchler die Vizemeisterschaft über 100m Schmetterling und Volker Küchler Platz 3 über 400m Freistil. Die Schwimmer steigen aus der Regionalliga ab. Volker Küchler wird fünffacher Westdeutscher Jahrgangsmeister.

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Februar 1974

Acht Olympiateilnehmer, fünf Deutsche Meister und 17 Mitglieder der Deutschen Nationalmannschaft gehen am 11. März beim "Festival der Schwimmer" im Stadtbad Hagen-Mitte beim Einladungsschwimmfest der Stadt Hagen an den Start.

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Oktober 1975

Am 18. und 19. Oktober veranstaltet der Verein zum ersten Mal die Nationalen Hagener Schwimmertage, die unter der Schirmherrschaft von Willy Weyer stehen.

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März 1976

Die elfjährige Undine Botz ist in der Deutschen Jahrgangsbestenliste über 200m Brust mit 3:21,7 Minuten als Dritte platziert. Zum ersten Mal seit 1970 fahren mit Heike Pilz und Thomas Brand wieder zwei Hagener zu den Deutschen (Jahrgangs-) Meisterschaften. Trainer Mildner kommt von der TGH Wetter und bringt fünf Aktive, u. a. Angelika Knipping mit an die Volme. Barbara Thormählen bricht nach 28 Jahren den Stadtrekord über 100m Rücken, der von Erna Westhelle gehalten wird, und verbessert ihn auf 1:17,0 Minuten. Zum Ausklang des Jahres sind 50 Vereinsrekorde allein 1976 verbessert worden. Mildner's Arbeit macht sich bereits deutlich bemerkbar, sie trägt die ersten Früchte.

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Januar 1977

Dank der guten Aufbauarbeit und einer ausgeglichenen Truppe steigt die Damenmannschaft in die Landesliga auf. Angelika Knipping wird überraschend Westdeutsche Meisterin über 100m Brust im Dortmunder Südbad in 1:17,65 Minuten.

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1978

Zum ersten Mal taucht Angelika Knipping auf Rang 34 der Weltbestenliste über 100m Brust auf. In Berlin wird sie Deutsche Meisterin über 100m Brust in 1:13,94 Minuten und schafft mit dieser Zeit den Sprung auf Rang 9 der Weltbestenliste. Bernd Wruck wird Zweiter bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über 100m Freistil in 0:58,14 Minuten, Heike Pilz wird Dritte über 200m Brust in 2:52,75 Minuten. Die 4. Hagener Nationalen Schwimmertage stellen mit 2200 Meldungen und 46 teilnehmenden Vereinen die bis dahin durchgeführten Veranstaltungen deutlich in den Schatten. Zum Ende des Jahres gelingt Angelika Knipping der erste Deutsche Rekord in der Zeit von 1:12,3 Minuten im Stadtbad Hagen-Mitte. Die Damenmannschaft steigt in die zweite Bundesliga auf.

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1979

Zum 1. Februar treten der SV Westfalen Hagen und SV Hagen von 1894 e.V. mit den übrigen Vereinen zu einer Startgemeinschaft Schwimmen zusammen. Hans-Martin Botz holt die Westdeutschen Jahrgangsmeistertitel über 200m und 400m Lagen. Er wird Deutscher Jahrgangsmeister über 100m Rücken in 1:13,15 Minuten. Angelika Knipping wird zweifache Deutsche Meisterin in Freiburg über 100m und 200m Brust, 1:13,25 und 2:40,00 Minuten. Die Juniorinnen Angelika Knipping, Heike Pilz, Barbara Thormählen und Anke Hippenstiel werden Bundesfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Berlin Dritte.

1979
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An dem Deutschen Rekord in der 4 x 100m Bruststaffel der SG Hagen mit Britta Kalhöfer, Heike Pilz, Marion Küchler (Westfalen 23) und Angelika Knipping ist der SV Hagen von 1894 e.V. wesentlich beteiligt. Mit der Zeit von 5:18,71 Minuten gelingt ihnen der großartige Erfolg.

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1980

Mit acht Starts und acht Siegen ist Hans-Martin Botz überragender Schwimmer beim Pfingst-Schwimm-Meeting auf der Hestert.

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1981

In Kiel setzen sich die Wasserballer überraschend als Turniersieger im Endspiel gegen die schwedische Mannschaft von Lugi Lund durch. Ein neuer Stadtrekord über 100m Freistil wird von Bernd Wruck in 0:53,7 Minuten aufgestellt. Im Auf und Ab der Wasserballer wird zum März 1981 Dietmar Helm als Wasserballtrainer verpflichtet. Er will mit gezielter Arbeit neuen Aufbau leisten.

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1982

Der Jahresbeginn wird von einem Unglücksfall überschattet. Beim Wasserballspiel erleidet Heinz-Gerhard Heine im Alter von 35 Jahren eine tödliche Herzattacke.

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1983

Die 1. Wasserballmannschaft des SV Hagen von 1894 e.V. steigt nach der erfolgreichen Saison 81/82 in die Verbandsliga auf! Damit haben die Spieler um Trainer Dietmar Helm ihr hochgestecktes Ziel erreicht. Mit 30 : 16 Punkten und einem Torverhältnis von 339 : 274 schuf die Mannschaft die Voraussetzungen zu diesem großartigem Erfolg.

1983
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1982 und 1983

Die Schwimmer erhalten mit Rumen Marinow einen neuen Trainer. Er löst damit Wulf-Rainer Mildner ab. Einige Schwimmer beenden damit ihre "Laufbahn" oder wechseln zu anderen Vereinen. Damit beginnt die Aufbauarbeit von Neuem. Die Küken rücken nach. Unter Marinow zeigen sich auch erste Erfolge. Tatjana Gaebel nimmt in der Deutschen Jahrgangsbestenliste Platz 2 über 100m Rücken ein. Weitere Schwimmer und Schwimmerinnen schließen auf und wollen sich bewähren.

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1984

Tatjana Gaebel (Jahrgang 1971) liegt in der Deutschen Jahrgangsbestenliste über 100m Rücken auf Platz 2 und über 200m Rücken auf Platz 4. Mit 1800 Meldungen beim Pfingst- Schwimm-Meeting wird ein neuer Teilnehmerrekord erzielt; Gesamtsieger wird der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister SSF Bonn. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) steigen die Herren von der 2. Bundesliga in die Landesliga ab, die Damen können sich in der Landesliga halten. Die Wasserballer spielen mit der 1. Mannschaft in der Verbandsliga, mit der 2. in der Bezirksliga, mit der Jugend A und der Jugend B auf Bezirksebene. Die nur noch auf dem Papier bestehende Startgemeinschaft aller Hagener Schwimmvereine wird aufgelöst.

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1985

Der Trainer Rumen Marinow verlässt Hagen, sein Nachfolger wird der sportliche Leiter Alfredo Rolleri. Trotz starken Nachwuchses, es trainieren 50 Aktive in Leistungsgruppen, steigen die Damen- und Herrenmannschaften in die nächst tiefere Südwestfalenliga ab. Mit M. Calvi, R. Gerke, T. und M. Skoda schieben sich neue Talente an die Spitze in Südwestfalen und Westdeutschland vor. Die Gymnastikgruppe in der Turnhalle Bergstraße wird unter der Leitung von Frau Wruck zu einer festen Einrichtung.

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1986

Die Wasserballmannschaft, die der Verbandsliga zugehörig ist, löst sich auf. Die Mannschaft aus der Kreisliga steigt in die Bezirksliga auf, die Jugend belegt Platz 5 und Trainer D. Helm wird durch den Spielertrainer U. Heinrich abgelöst.
Mit H. und F. Winkelmann, A. Gerhardts, St. und M. Höltke, B. Döring, M. Höfling, R. und S. Wilms, S. Loos und St. Witt werden die Leistungsgruppen der Schwimmer und Schwimmerinnen immer stärker; sie schaffen den Wiederaufstieg in die Landesliga.

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1987

Das Pfingst-Schwimm-Meeting bekommt mit der Teilnahme von holländischen Vereinen wie im Vorjahr einen internationalen Zuschnitt. Der Dr.-Willy-Weyer-Pokal bleibt erstmals beim Gastgeber, dem SV Hagen von 1894 e.V.. Von allen Veranstaltungen bringen die jungen Talente unter ihrem Trainer Alfredo Rolleri Bestzeiten, neue Vereins- und Stadtrekorde sowie viele Pokale mit nach Hause.

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1988

Bernd Döring und Stefanie Höltke fahren zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften nach Wuppertal und Karlsruhe, 7 weitere Aktive fahren zu den Westdeutschen Jahrgangsmeisterschaften nach Köln und Neuss. Die "Ausbeute" an guten Zeiten und Platzierungen ist außerordentlich zufriedenstellend. Die Vereine Boele und SV Hagen von 1894 e.V. bilden wieder eine Startgemeinschaft.

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1989

Den Klubkampf anlässlich des 95 jährigen Bestehens des SV Hagen von 1894 e.V. gewannen überraschend die Bundesliga-Wasserballspieler- und -spielerinnen von Hohenlimburg vor SV Hagen 94 I, Wiking Herne, SV Hagen 94 II und Blau-Weiß Recklinghausen. Das Pfingst-Schwimm-Meeting wird wieder ein sportlicher Erfolg für die Gastgeber; der SV Hagen von 1894 e.V. gewinnt erneut den Dr.-Willy-Weyer-Pokal.
Bei den verschiedenen Wettkämpfen und Meisterschaften tauchen immer mehr 94er mit Bestzeiten und guten Plätzen auf. Die Senioren Martin Hundshagen, Tycho Oberste-Berghaus, Peter Halm, Joachim Pilz und Thorsten Wortmann fahren zu den Westdeutschen Meisterschaften der Senioren nach Langenfeld und erringen dort beachtliche Platzierungen und Urkunden, so wie die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Senioren in Bremen. Dort erringen die "Alten" Andreas Schmidt Gold über 50m Rücken und Silber über 100m Rücken, so wie Joachim Pilz, Uwe Calvi, Carsten Dellbrügge, Martin Hundshagen und Tycho Oberste-Berghaus hervorragende Plätze. Die Presse schrieb dazu: "Mit großen Erfolgen kehrten die Mannschaft der SG Hagen von den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Bremen zurück. Überragender Athlet hierbei war Andreas Schmidt, der sich am Vorabend seines 22. Geburtstages mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft über 50m Rücken selbst das schönste Geschenk bereitete. ...Altstar Tycho Oberste-Berghaus zeigt wieder einmal, dass er selbst mit 51 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört. Drei Einzelstarts und drei hervorragende Platzierungen waren das Ergebnis."
Zum Ende dieses erfolgreichen Jahres stieg die erste Mannschaft der Herren bei der DMS in die Landesliga auf.

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1990

Bei den Deutschen Meisterschaften wird unser dreizehnjähriger Youngster Kay Büchsenschütz 10. über 400m Freistil mit einer famosen Zeit von 4:48,00 Minuten. Die Wasserballer steigen in die Kreisklasse ab, die 1. Herrenmannschaft der Schwimmer auf Platz der 2 der Landesliga, die 2. Herrenmannschaft auf Platz 2 und die 3. Herrenmannschaft auf Platz 5 der Südwestfalenliga auf. Das Trainingscamp der ersten Mannschaft wird in diesem Sommer in Estartit in Spanien aufgeschlagen, nachdem die 2. Mannschaft im Frühjahr in Tychau in Polen ihre Leistungen verbessert hatte. Dr. V. Selter wird als neuer Schwimmtrainer verpflichtet. Ab Oktober wird in der neuen Traglufthalle über dem Freibad Ischeland trainiert.

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1991

Der Nachwuchs macht durch viele Medaillen, gute Plätze und hervorragende Zeiten auf sich aufmerksam. Der Schwimmtrainer Dr. Selter gibt auf; er kann die Schwimmer nicht motivieren. Mit Michael Schröder wird ein ehemaliger 94er als neuer Trainer verpflichtet. Ein Glücksgriff, denn schon nach wenigen Wochen hat er die Mannschaft für den Aufstieg in die Oberliga eingestimmt und im Dezember lässt sie die Konkurrenz aus Essen und Duisburg hinter sich und schafft den Aufstieg mit Bravour.

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1992

Bei den Südwestfälischen Jahrgangsmeisterschaften landen die Schwimmer unter Trainer Schröder nur Plätze von 1 bis 6, schaffen damit alle die Pflichtzeit für die Westdeutschen Meisterschaften und werden hinter dem Bundesligateam von Hansa Dortmund zur zweitstärksten Mannschaft in Südwestfalen. Die 4 x 100m Lagenstaffel bei den Herren erreicht mit Andreas Schmidt, Markus Löber, Ralf Hüdepohl und Kay Büchsenschütz in einer Zeit von 4:12,6 Minuten Platz 6 bei den Westdeutschen Meisterschaften. Ebenso bei den Westdeutschen Meisterschaften holen Sören Lühr, Helge Kaß, Matthias Lange und Volker Katthagen beachtliche Platzierungen; Kay Büchsenschütz sogar Silber, 400m Freistil und Bronze, 200m Freistil. Andreas Schmidt wird in Wuppertal Westdeutscher Meister über 50m Rücken in 0:27,50 Minuten. Seine Teamkollegen stehen ihm kaum nach und hinterlassen glänzende Eindrücke. Das erste Herrenteam schafft den "Durchmarsch" in die 2. Bundesliga, das 2. Team bleibt zusammen mit den Damen in der Südwestfalenliga.

1992
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1993

Bei den Westdeutschen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften schafften 15 Aktive hervorragende Zeiten. Britta Scharfenberg, Nicole Endruschat, Daniela Remus und Katja Paczynski bei den Damen und Matthias Lange, Volker Katthagen, Christian Hatzsch, Andreas Schmidt, Sören Lühr, Ralf Hüdepohl, Jochen Heinzinger, Christian Wilms, sowie Holger und Frank Winkelmann bei den Herren werden zu dominierenden Leistungsträgern, die von allen Veranstaltungen, auf denen sie schwammen, jede Menge Auszeichnungen, Pokale, Medaillen und Urkunden mitbrachten. Am Jahresende schafften alle Mannschaften unter ihrem neuen Trainer Rolf Stolte den Erhalt ihrer Plätze in den verschiedenen Ligen: 1. Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga, 2. Herrenmannschaft in der Südwestfalenliga, 1. Damenmannschaft in der Südwestfalenliga und damit gute Voraussetzungen für den Start in das Jubiläumsjahr 1994.

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1995

Bester Nachwuchsschwimmer beim Internationalen Schwimmfest um den Günther-Siebert-Wanderpokal im Dortmunder Südbad ist Anfang Mai Michael Eufinger (Jahrg. 84) bei 6 Starts mit 3 ersten, 2 zweiten und 1 dritten Platz.

Im Juli startet eine Mannschaft mit acht Schwimmern bei den südwestfälischen Jarhgangsmeisterschaften und erreicht bei den 18 Starts neben zahlreichen persönlichen Bestzeiten elf Platzierungen unter den ersten vier.

Andreas Schmidt erschwimmt sich bei den Seniorenmeisterschaften in Regensburg den deutschen Meistertitel über 50m Rücken in 0:29,74. Die 4x50m Bruststaffel gewinnt die Bronzemedaille in der Besetzung Ralf Hüdepohl, Christian Wilms, Sören Lühr und Tomislav Skoda.

Im September wechselt der Trainer der LG 1, Ralf Stolte, zu Hansa Dortmund; er wird abgelöst durch Uwe Perkams, der bisher selbst Aktiver der 1. Mannschaft gewesen ist.

Nach 4-wöchiger Schließung des Willi-Weyer-Bades (Sommferferien) gibt es eine Überraschung beim Nachwuchsschwimmfest in Ergste; unsere jüngste Schwimmerin Jessica Höltke erzielt bei ihrem 1. Wettkampf über 50m Freistil die Zeit von 0:47,3.

Die erste Mannschaft kehrt vom Paderborner Schwimm-Sprint mit 25 Medaillen zurück, herausragende Schwimmerin ist Ramona Ott mit 0:29,94 über 50m Freistil.

Medaillenflut beim Adventsschwimmfest des SV Westfalen 23. Die von Frank Winkelmann und Michael Höfling tranierten Nachwuchsschwimmer erringen 11 Gold-, 3 Silber- sowie 8 Bronzemedaillen. Anna-Lena Halm und Michael Eufinger erschwimmen jeweils 3 Mal Gold.

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1996

Im Januar beim 16. Pokalschwimmen des SV Langendreer 04 gab es sechs Pokale für unseren Verein; Christian Wilms ist schnellster Hagener Freistilschwimmer: 100m in 0:57,47.

Die erste Herrenmannschaft muss im Februar leider von der 2. Bundesliga in die Oberliga absteigen.

DMS-Südwestfalenliga: Durchgang im Hagener Willi-Weyer-Bad.

Michael Eufinger gewinnt im März Silber über 1500m Freistil in 21:27,09 bei der Südwestfälischen Langstreckenmeisterschaft.

Bei den Westdeutschen Meisterschaften der Masters holen Holger Winkelmann 3 Mal Gold und Rainer Dallaf 1 Mal Gold und 1 Mal Bronze.

 

Anna-Lena Halm, Michael Eufinger und Tobias Tessari nehmen erfolgreich an den Westdeutschen Meisterschaften in Neuss teil.

Von den Südwestfälischen Jahrgangsmeisterschaften kommt unsere Mannschaft mit 2 Mal Gold, 1 Mal Silber und 3 Mal Bronze zurück. Bester Hagener Schwimmer ist einmal mehr Michael Eufinger.

Im August holt die 4x50m Bruststaffel Bronze bei den Deutschen Meisterschaften der Masters in Gera. Sören Lühr, Christian Wilms, Volker Katthagen und Ralf Hüdepohl schwimmen 2:13,97.

Eine wahre Flut von Medaillen (33) gabs es beim Herbst- und Pokalschwimmfest in Schwelm.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. März 2009 um 21:10 Uhr