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Verein - Chronik
Geschrieben von: Webredaktion   
Montag, den 19. Januar 2009 um 11:19 Uhr

Inhalt:

1894
1895
1896
1909
1914
1919
1928
1929
1930
1933
1936
1939
1941
1945
1946
1947
1948
1949
1952
1953
1954
1969
1970
1972
1973
1976
1977
1978
1979
1981
1982
1983
1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
1993
1995
1996

Eine lückenlose Chronik ist fast nur mit einem entsprechend vollständigen Archiv möglich. Darüber verfügt der Schwimmverein Hagen von 1894 e.V. leider nicht mehr. Ende des 2. Weltkrieges, als Hagen, wie so viele andere Städte auch, durch Bombenangriffe flächendeckend in Schutt und Asche fiel, gingen sowohl das Vereinsarchiv, das im Vereinslokal "Tattersaal" untergebracht war, als auch viele private Unterlagen verloren. Dennoch kann über die ersten Jahre nach der Gründung recht ausführlich berichtet werden, denn ein erhalten gebliebener Kalender, den der Vorstand des Jahres 1894 drucken ließ, zeichnete die ersten Vereinsaktivitäten auf.
Geschwommen wurde in Hagen aber auch schon vor 1894 - natürlich nur im Sommer und zwar in Volme, Ennepe, Lenne oder Ruhr. Auch in den zahlreichen Hammerteichen der damaligen Zeit wurde gebadet und geschwommen, soweit man denn "des Schwimmens kundig war". Und an der Schwenke stand eine "Kur- und Badeanstalt", die täglich von 6 bis 20 Uhr auch medizinische Bäder und Abreibungen anbot. Das war aber nicht jedermanns Sache und reichte natürlich nicht aus. Vorausschauende Bürger, Fabrikanten und Kaufleute beschlossen deshalb, im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung, ein Hallenbad zu errichten. Am 13. Juli 1890 wurde an der Ecke Bad- und Gewerbeschulstraße (heute Holzmüllerstraße) durch Oberbürgermeister Prentzel und dem Fabrikanten Funckesen das erste Hagener Hallenbad eingeweiht.

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1894
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1894

Die Geschichte des SV Hagen von 1894 e.V. beginnt mit dem heimischen Sportler Ernst Moll. Als begeisterter Schwimmer war er ständig Badegast in der neuen Halle und Initiator der Gründung eines Hagener Schwimmvereins. Am 5. März 1894 wurden in der ersten Mitgliederversammlung eine Satzung verabschiedet, die Übungsstunden festgelegt und ein Vereinslokal bestimmt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Albrecht Kinkel gewählt. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte am 1. April - der offizielle Gründungstag. Nur einen Tag darauf traf der Verein eine richtungweisende Entscheidung - Die Einführung von einheitlichen Badehosen wurde beschlossen. Am gleichen Tag lässt die Bade-Anstalts-AG durch ihren Vorsitzenden Heinrich Meyer erklären, "dass sie die Gründung des SV Hagen von 1894 e.V. auf das lebhafteste begrüßt" und sichert dem Verein weit gehendstes Entgegenkommen und tatkräftige Unterstützung zu. Bereits im Juli 1894 beschließt der Verein die Einrichtung einer Jugendabteilung "für Knaben vom 14. bis 18. Lebensjahr", die von Dr. Schäfer geleitet wird.
Dem damaligen Zeitgeist entsprechend was der SV Hagen von 1894 e.V. noch ein reiner Männerverein. Im November 1894 wurde das erste interne Schwimmfest in der Hagener Halle durchgeführt. Der Beitrag für Erwachsene im Gründungsjahr betrug 6,00 Mark jährlich. Zudem wurde ein Eintrittsgeld von 1,00 Mark verlangt. Bezogen auf die damalige Kaufkraft wären es heute 120 - 150 Deutsche Mark (ca. 60 - 75 €) für den Jahresbeitrag.

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1895

Ein Jahr nach der Gründung stand der Verein auf festen Füßen, die Übungsstunden waren sehr gut besucht. Die Mitgliederzahl erfreulich, die Kasse gesund und das Verhältnis zu Aufsichtsrat bzw. Vorstand der Bade-Anstalts-AG ausgezeichnet. Zum 1. Januar 1895 trat der SV Hagen von 1894 e.V. dem im Oktober 1894 gegründeten Rheinisch-Westfälischen Schwimmerbund bei. Mit Dr. Schäperclaus stellte der SV Hagen von 1894 e.V. dort den zweiten Vorsitzenden.

1895
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1896

Im Mai 1896 übernahm Professor Dr. Schäperclaus die Vereinsführung. Der Studienrat an der Hagener Gewerbeschule, der späteren Oberrealschule, leitete den Verein über 34 Jahre bis 1930. Er brachte eine ganze Generation Schüler zum Schwimmen. Regelmäßig fanden nun interne Schwimmveranstaltungen statt. Darüber hinaus beteiligten sich Mitglieder des SV Hagen von 1894 e.V. an den von anderen Vereinen durchgeführten Schwimmwettkämpfen und errangen zahlreiche Ehrenpreise. Natürlich wurde auch gefeiert - Stiftungsfeste, Winterfeste, Kommerse z.B. anlässlich "Kaisers Geburtstag" oder zur Reichsgründung standen auf dem Programm. Daneben verbanden gemeinsame, sonntägliche Spaziergänge und Wanderungen der Mitglieder mit ihren Familien die Schwimmer über den Sport hinaus.

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1909

Erst fünfzehn Jahre nach der Vereinsgründung wurde der Versuch unternommen eine Damen-Schwimmerriege aufzubauen. Der Versuch sollte sich auszahlen. Eine erste öffentliche Versammlung im Parkhaus war sehr gut besucht. Am 14. Juli 1909 erfolgte dann die Gründung einer Damenabteilung mit 92 Mitglieder (innen), davon 45 Nichtschwimmerinnen. Zur ersten Vorsitzenden wurde Frau Kunze gewählt. Mit "Figurenlegen" verschönerte die Damenabteilung das Schwimmfest im November. Zum Jahresende wies die Damenabteilung mit 120 aktiven Mitglieder (innen) 10 mehr als die Männerabteilung auf.

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1914

Mit einer hervorragenden Werbeveranstaltung für den Schwimmsport feierte der SV Hagen von 1894 e.V. sein zwanzigjähriges Bestehen bei strahlendem Sonnenschein im Gevelsberger Freibad. Zwei Wochen später aber brach der erste Weltkrieg aus. Von den 124 Vereinsmitgliedern, die "zur Fahne gerufen wurden", sollten 26 nie zurückkehren.

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1919

Nach den Entbehrungen der Kriegsjahre wurde der erste Schwimmwettkampf danach von Zuschauern und Teilnehmern mit Begeisterung aufgenommen, obwohl von den 24 gemeldeten Vereinen nur 12 mit Mühe anreisen und antreten konnten.
Der anschließende Gesellschaftsabend im Parkhaus war ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges. Obwohl während des Abends immer wieder der Strom ausfiel, wurde dadurch die Stimmung nicht getrübt. Bei Kerzenlicht wurde weitergefeiert und bis in die frühen Morgenstunden getanzt.

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1928

Zum Ende der Ära Schäperclaus fand die erste schwimmsportliche Top-Veranstaltung in Hagen statt. Eine mit Zuschauern zum Bersten gefüllte Schwimmhalle erlebte Hilde Schrade, die gerade bei der Olympiade in Amsterdam Olympiasiegerin im Brustschwimmen geworden war. Außerdem waren Ernst Küppers, Europameister über 100m Rücken, und der Deutsche Meister im Stromschwimmen, Handschuhmacher, zu der Veranstaltung nach Hagen gekommen.

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1929

Erstmals wurde ein namhafter ausländischer Verein nach Hagen eingeladen. Gegen den holländischen Verein "Zian" konnten sich die Schwimmer des SV Hagen von 1894 e.V. zwar nicht durchsetzen, jedoch neben Erfahrungen viel Reputation ernten.

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1930

Der DLRG-Bezirksleiter E. Kämmerer übernimmt den Vereinsvorsitz von Dr. Schäperclaus. Unter seinem neuen Vorsitzenden verfolgt der Verein die kühne Idee, ein eigenes Freibad in der Selbecke zu bauen. Verhandlungen mit den Behörden wurden aufgenommen und ein Grundstück erworben. Doch die wirtschaftliche und politische Entwicklung in Deutschland vereitelte letztlich das Projekt.

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1933

Ein besonderer Verdienst des neuen Vereinsvorsitzenden Robert Westerlage lag im Aufbau einer Wasserballmannschaft, die er auch trainierte. In dieser Zeit hatte der SV Hagen von 1894 e.V. neben guten Schwimmern und Wasserballern erstmalig auch eine äußert starke Damen-Wettkampfmannschaft, die von Fritz Sturm trainiert wurde.

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1936

Als Robert Westerlage aus beruflichen Gründen Hagen verließ, übernahm der stellvertretende Vorsitzende, Fritz Amtzen, die Vereinsführung.

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1939

Der zweite Weltkrieg zerstört für viele Jahre die weitere Entwicklung des Vereines. Die Damen des SV Hagen von 1894 e.V. konnten zwar noch erfolgreich starten, doch fast alle aktiven männlichen Mitglieder waren zum Kriegsdienst eingezogen. Auch Fritz Amtzen wurde einberufen und Fritz Göbel Vorsitzender.

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1941

Bis zur Zeit der massiven Luftangriffe wurde der Verein von Fritz Göbel zusammengehalten. Aber die Jahreshauptversammlung am 25. Mai 1941 wurde nur noch von 15 Mitgliedern besucht.

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1945

Die Hagener Innenstadt war eine einzige Ruine. "Natürlich" war auch das Hallenbad zerstört.

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1946

Zwei von der örtlichen Militärregierung schon genehmigte Sportvereine bedrängten den SV Hagen von 1894 e.V., sich als "selbstständige" Schwimmabteilung anzuschließen. Gegen alle Widerstände konnte diese Klippe "umschwommen" und die Selbstständigkeit beibehalten werden. Zum ersten Vorsitzenden nach dem Krieg wurde Ernst Hahn gewählt und er machte den Verein wieder lebensfähig. Im Boeler Hallenbad, dem einzigen weit und breit erhalten gebliebenen Hallenbad, und im Freibad Hasperbach wurde ein geordneter Übungsbetrieb aufgenommen und fleißig trainiert.

1946
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1947

Auf dem Deutschen Schwimmfest in Frankfurt a.M. knüpften die Damen des SV Hagen von 1894 e.V. an die erfolgreichen Vorkriegsjahre an. Erna Westhelle, Ursula Göbel und Ilse Hornung wurden Deutsche Meisterinnen in der 3 x 100m Lagenstaffel, Erna Westhelle außerdem Vizemeisterin über 100m Rücken.

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1948

Ernst Hahn übergibt den Vereinsvorsitz an Hans Trepper. Auf dem Deutschen Schwimmfest in Rheydt wiederholen E. Westhelle, U. Göbel und I. Hornung ihren Vorjahreserfolg. Erna Westhelle wird diesmal sogar Deutsche Meisterin über 100m Rücken.

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1949

Einer der erfolgreichsten Schwimmer des SV Hagen von 1894 e.V., Josef Arndt, wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Wie in allen Vereinen machte sich auch beim SV Hagen von 1894 e.V. der Ausfall einer halben Generation empfindlich bemerkbar. Josef Arndt gelang es aber die "alten Kämpen" zusammenzuhalten und ständig zu ermutigen. In dieser entbehrungsvollen Zeit wurde jede Zusammenkunft ein kleines Fest. Das Zusammengehörigkeitsgefühl war stark wie kaum jemals zuvor. Das 55. Jubiläum vereinte alle 94er im Ratskeller zu einem festlichen Abend, zu dem man teilweise von weit her anreiste.

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1952

Ein besonderes Datum für den SV Hagen von 1894 e.V. - Der Verein konnte nach 6 Jahren Training in Boele in das schon 1929 begonnene und nun vollendete Hallenbad in Haspe umziehen.

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1953

Einer der erfolgreichsten heimischen Brustschwimmer der Vorkriegszeit, der Hagener Zahnarzt Werner Wirtz, wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er prägt in den folgenden 20 Jahren den Verein wie kaum ein Vorsitzender vor ihm. Noch heute profitieren die 94er von seinem leisen aber außerordentlich wirkungsvollen Engagement.

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1954

Der SV Hagen von 1894 e.V. feiert in den Räumen des Concordia-Hauses in der Hochstraße sein 60 jähriges Jubiläum - Das "vereinseigene Ballett" ist Höhenpunkt eines bunten Programms.
In den folgenden Jahren wurde viel Aufbauarbeit geleistet. Die sportlichen Erfolge der Damen- und Herrenmannschaften führten zu Vergleichskämpfen innerhalb und besonders auch außerhalb Deutschlands. Besonders gern war man in Holland, Belgien und Frankreich zu Gast. Neben den Wettkämpfen fuhren auch stets eine große Zahl "Schlachtenbummler" mit, so dass man immer mit großen Reisebussen unterwegs war. Mehrmals im Jahr war auch der SV Hagen von 1894 Gastgeber. Dann war nicht nur die Schwimmhalle voller Zuschauer, sondern auch die anschließenden Feste ein noch begehrteres Treffen der Schwimmfreunde aus nah und fern.

1954
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1969

Das 75 jährige Bestehen wurde mit einem rauschenden Fest im Parkhaus gefeiert. Willy Weyer, damaliger Innenminister NRW, Präsident LSB und bis in die 50er Jahre selbst erfolgreicher Wasserballer beim SV Hagen von 1894 e.V. hielt die Festrede.

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1970

Das vierte Hagener Hallenbad in der Bergstraße wurde eingeweiht. Zuerst namenlos wird das jüngste Hagener Hallenbad als "Stadtbad-Mitte" bezeichnet. Doch inzwischen hat die Stadt Hagen dem 1987 verstorbenen großen liberalen Politiker und Sportförderer Dr. Willy Weyer das Stadtbad-Mitte gewidmet. Schon bald soll ein Bronzerelief am Gebäude an den Namensgeber erinnern. Die 94er sind stolz darauf, dass er von 1928 bis zu seinem Tode auch einer der ihren war.
Die Eröffnung des neuen Bades ließ die Mitgliederzahl sprunghaft steigen. Zum Jahresende konnte das 1000. Mitglied begrüßt werden.

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1972

Im Rahmen einer Feierstunde zum 25 jährigem Bestehen des Westdeutschen Schwimmverbandes wurde Änne Kühnholz die WSV-Ehrenplakette für hervorragende Dienste um den Schwimmsport verliehen. Im gleichen Jahr bekam Herbert Horn beim Bezirkstag in Bergkamen die goldene Ehrennadel des WSV für seine tatkräftige Aufbauarbeit nach dem Kriege. Die Mitgliederzahl erreichte mit 1200 einen neuen Rekord.

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1973

Nach zwanzig Jahren übergibt Werner Wirtz den Vereinsvorsitz an Dieter Klöckner, der seinen Vorgänger in einer Laudatio zur Verabschiedung als "Meister der Schwimmkunst und des Vereinslebens" würdigte.

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1976

Heinz-Gerhard Heine wurde im Amt des Vereinsvorsitzenden Nachfolger von Dieter Klöckner. Im Juli veranstaltete der SV Hagen von 1894 e.V. im Freibad Hestert sein erstes Sommerschwimmfest. Fünfzehn Vereine hatten vierhundert Teilnehmer gemeldet. In den folgenden Jahren wird daraus das zweitätige "Pfingst-Schwimm-Meeting", das sich zunehmender Beliebtheit und steigender Teilnehmerzahlen erfreut.

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1977

Im Juli führt der SV Hagen von 1894 e.V. in der Hagener Innenstadt einen Informationstag durch. Großformatige Fotos verdeutlichen die Aktivitäten des Verein. Für viele Jahre waren diese Infotage in der City Höhenpunkte im Vereinsleben des SV Hagen von 1894 e.V.; vor allen Dingen waren sie selber auch durch den Verkauf von Kaffee, Kuchen, Würstchen usw. sowie dem Angebot von Ballwurf-Wettbewerben, Glücksrädern und ähnlichem zu einer wichtigen Einnahmequelle für den Verein geworden.
Schade, dass sich die Infoveranstaltungen überlebt haben.

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1978

Über Ostern reisten zahlreiche Mitglieder nach Montlocun, Frankreich, einer der Hagener Partnerstädte in Europa. Dort wurden die freundschaftlichen Beziehungen im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich vertieft.

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1979

Auf der Jahreshauptversammlung trat H.-G. Heine überraschend als Vorsitzender zurück. Werner Wirtz ließ sich - wie bis 1973 - noch einmal in die Verantwortung nehmen. Die folgende Ehrennadel des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) wurde Änne Kühnholz für ihre Verdienste um den Schwimmsport verliehen.

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1981

Dr. Volker Springer wurde auf der Jahreshauptversammlung im Februar zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Es hatten sich jedoch im Verein - sportlich auf bemerkenswertem Erfolgskurs: die Damen- und Herrenmannschaften schwammen in der 2. Bundesliga und die Wasserballer spielten in der Südwestfalenliga - unterschiedliche Strömungen entwickelt. Die Mitgliederzahlen sanken rapide. Schon im Oktober trat auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der amtierenden Vorstand unter Dr. Springer zurück. Tycho Oberste-Berghaus, in den 50er und 60er Jahren selber erfolgreicher Allroundsportler und - schwimmer, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt.

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1982

Die drohende Schließung der Hallenbäder in den Sommermonaten wird zum beherrschenden Thema in allen Schwimmvereinen. Die Vereinzeitung "Wasserspiegel" erblickt das Licht der Welt. Für mehrere Jahre wird sie zu einem wichtigen, sehr guten und auch kritischen Informationsblatt für die Mitglieder. Der Erfolgstrainer Wulf-Rainer Mildner, genannt Milli, beendet leider seine Trainertätigkeit. Der neue "Mann am Beckenrand" heißt Rumen Marinow. Die Wasserballer verpflichten den Bundesligaspieler Dietmar Helm als neuen Trainer; mit ihm wird der Aufstieg in die Verbandsliga angepeilt.

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1983

Das Pfingst-Schwimm-Meeting im Freibad Hestert wird mit 1800 Meldungen zu einer Großveranstaltung. Der traditionelle Himmelfahrts-Wandertag wird zu einem beliebten Familienausflug. Trotz des Protestes der Hagener Schwimmvereine, insbesondere des SV Hagen von 1894 e.V., bleiben die Hallenbäder außer dem Stadtbad-Mitte in den Sommermonaten geschlossen. Die 1. Herrenmannschaft der 2. Bundesliga, die Damen- und die 2. Herrenmannschaft bleiben mit deutlichen Verbesserungen in der Landesliga. Der Verein gibt anlässlich des 75. Geburtstages seines Ehrenvorsitzenden im Ratskeller einen Empfang, bei dem viel Prominenz zugegen war; vom Bezirk Südwestfalen erhielt Werner Wirtz die goldene Ehrennadel.

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1984

Eine ganze Reihe älterer Schwimmer und Schwimmerinnen beenden ihre aktive Laufbahn. Die Mannschaften steigen in tiefere Ligen ab; nur die Wasserballer feiern Erfolge in der Verbandsliga. Die mit den anderen Hagener Schwimmvereinen seit 1979 bestehende Startgemeinschaft wird aufgelöst.
Das 90 jährige Vereinsjubiläum feiert der SV Hagen von 1894 e.V. am 31. März, dem Vortag des sich jährenden Gründungstages mit einem Klubkampf im Hallenbad Mitte und einem großen Stiftungsfest im Parkhaus, an dem etwa 800 Personen teilnehmen.

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1985

Der allgemein festgestellte Mitgliederschwund in den Sportvereinen macht auch vor dem SV Hagen von 1894 e.V. nicht halt. Die anhaltende Schließung der Hallenbäder in den Sommermonaten bewirkt eine sinkende Mitgliederzahl. Alfredo Rolleri löst Rumen Marinow als Trainer bei den Schwimmern ab.

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1986

Die Breitensportarbeit des Vereines wird verstärkt. Gesellige Veranstaltungen, wie Grillabend, Wandertag und Preisskat gewinnen an Bedeutung. Bei den Sportmannschaften tauchen neue Namen und Leistungsträger auf. Die Gymnastikgruppe in der benachbarten Turnhalle wird zu einem festen Bestandteil des Vereines.

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1987

Die Führung des Vereines gestaltet sich zunehmend schwieriger. Erfreulicherweise erklären sich eine ganze Reihe jüngerer Mitglieder zur Mitarbeit bereit, die jedoch erst noch die Vereinsarbeit kennen lernen müssen.
Unerwartet stirbt am 25.08.1987 Staatsminister a. D. Dr. Willy Weyer; Politik und Sport verlieren einen der profiliertesten Köpfe der Gegenwart, der SV Hagen von 1894 e.V. sein Ehrenmitglied, einen Freund und Förderer.
Knapp 4 Wochen später stirbt mit Änne Kühnholz ein weiteres Ehrenmitglied, das viele Jahrzehnte für den Verein, den Bezirk, den WSV, den DSV und den Stadtsportbund ehrenamtlich tätig war.

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1988

Die Schwimmerinnen und Schwimmer haben ihre Aufbauphase abgeschlossen und sorgen wieder für beachtliche Erfolge. Es wird erneut eine Startgemeinschaft mit einem anderen Hagener Vereine praktiziert. Man spricht in Hagen über den Bau einer Traglufthalle über dem 50m Becken des Freibades Ischeland.
Am 01.06.1988 stirbt der fast 80 jährige Ehrenvorsitzende des SV Hagen von 1894 e.V. Werner Wirtz und hinterlässt im Verein eine schmerzhafte Lücke.

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1989

Die Nachwuchsarbeit zeigt Früchte. Der Verein ist bei den überregionalen Jahrgangs-Bestenkämpfen und Meisterschaften erfolgreich vertreten. Die 95-Jahr-Feier im Parkhaus hat nicht die gewohnte, aber dennoch eine erfreuliche Resonanz; fast 500 Mitglieder und Gäste tanzen bis in den frühen Morgen des nächsten Tages.

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1990

Die Schwimmer fahren nach Polen ins Trainingslager. Bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen stehen sie inzwischen wieder auf Platz ? der Landesliga. Der Bau der Traglufthalle wird durchgeführt. Die Buchhaltung des Vereins wird auf EDV umgestellt. Die neue Vereinszeitung heißt "Pool-boy". Die Kinder des Vereins fahren im Herbst zu einer zehntätigen Freizeit nach Cuxhaven.

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1991

Neuer Trainer der Schwimmer wird Dr. Volker Selter. Wegen Generalsanierung des Freibades Hestert fällt das Pfingst-Schwimm-Meeting aus. Statt dessen wird ein Winterschwimmfest im Hallenbad Haspe mit gutem Erfolg organisiert. Die Landesliga-Mannschaftsmeisterschaften werden vom SV Hagen von 1894 e.V. im Stadtbad-Mitte ausgerichtet; die 1. Herrenmannschaft steigt in die Oberliga auf. Der Verein erhält viel Lob von Verbandsseite für die vorbildliche Organisation. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Herbst wollte der Vorstand den Mitgliedsbeitrag um 50 % erhöhen, nur 20 % wurden genehmigt.

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1992

Dem SV Hagen von 1894 e.V. wird erneut die Austragung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der Landesliga übertragen. Die Schwimmer unter ihrem neuen Trainer Michael Schröder, selbst ehemaliger 94er-Leistungsträger, der kurzfristig den glücklosen Dr. Selter abgelöst hat, schaffen den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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1993

Die Jahreshauptversammlung erteilt dem Vorstand den Auftrag, für das 100 jährige Bestehen des SV Hagen von 1894 e.V. einen würdigen Rahmen zu wählen. Die 1. Herrenmannschaft bleibt in der 2. Bundesliga, die 2. Herrenmannschaft sowie die Damenmannschaft festigen ihre Plätze in der Südwestfalenliga.

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1995

Bei der Jahreshauptversammlung im März erhalten gleich drei Mitglieder durch den 1. Vorsitzenden, Tycho Oberste-Berghaus, die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft überreicht: Fritz Gottschalk, Günter Herlinger und Werner Pernitzsch.

Unser diesjähriges Osterskatturnier findet unter reger Beteiligung in der Gaststätte Wortmann auf der Hestert statt.

Für die jüngsten Mitglieder geht's vor den Sommerferien zu einer Ralley in den Stadtgarten. Die Kinder sind mit viel Spaß bei der Sache und beenden den Tag mit gemeinsamem Grillen am Bismarckturm.
Auch im Herbst gibt es noch mal eine Veranstaltung außerhalb der Schwimmhallen: ein Nachmittag mit verschiedenen Geländespielen.

Jahresabschluss bilden für die Kleinen wie für die Großen unsere traditionellen Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit: Am Beginn des Monats für die Erwachsenen Weihnachtskegeln mit anschließendem gemeinsamen Abendessen. Mitte Dezember eine stimmungsvolle Feier für die Kinder.

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1996

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung überreicht der erste Vorsitzende, Tycho Oberste-Berghaus, Doris Kirschner die goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft, Heike Hundshagen erhält für 25-jährige Vereinszugehörigkeit die silberne Ehrennadel.

Kurz darauf folgt das schon traditionelle Oster-Preisskatturnier.

Im Juni findet im Willi-Weyer-Bad ein Tag der offenen Tür mit verschiedenen Mitmachaktionen des SV Hagen 94 statt.

Mit großem Engagement und vielen fleißigen Helfern richtet der SV Hagen 94 den 1. Internationalen Sprint-Cup im Freibad Hestert aus.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. März 2009 um 20:28 Uhr